• WildeWasserPark

  • WildeWasserWeg

  • WildeWasserSchauplätze

  • Impressionen

WildeWasserWeg

 

Der WildeWasserWeg ist ein Teil des WildeWasserPark. Der WildeWasserWeg ist ein Rundweg, der in 4 Tagesetappen zu begehen ist – von der Tschangelair Alm zur Sulzenauhütte, weiter zur Dresdner Hütte und Regensburger Hütte und zurück ins Tal.

Die markierten Wege führen unter anderem über hochalpine Steige – zu Ihrer Sicherheit werden Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und die entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt.

INFOS ZU STUBAI DIGITAL



ETAPPE 1: Tschangelair Alm – Sulzenauhütte

3,5 Std. | 5,5 km | 803 m aufsteigend

TOUR ALS PDF DOWNLOADEN


Schoaßen, Lehner u. Gissen (Ziegenweiden, Lawinenkegel u. Murgänge)

Der Wanderweg beginnt unmittelbar am rechten Ruetzufer und leitet talein. Die Umgebung ist durch eine dichte Aufeinanderfolge von Lawinengängen und Murbrüchen geformt und weist die speziell dafür angepasste Vegetation auf: Beerensträucher und talwärts gedrückte Birken, dazwischen oft schmale Fichtenstreifen.

Grawa-Wasserfall, der Vorzeige-Wasserfall und Herzstück des WildeWasserWeges
Recht unvermittelt öffnet sich nach einer Wegbiegung der Blick durch die Bäume auf den imposanten Grawa-Wasserfall, den breitesten Wasserfall der Ostalpen. Zwei Aussichtspunkte - einer auf Höhe eines turbulenten Tosbeckens, der zweite direkt über der ausgesetzten Abbruchkante führen uns ganz nah an das Naturschauspiel heran.

Die Sulzenau-Alm, zwei grundverschiedene „Weg-Philosophien“
Die steilen Serpentinen lassen uns den alten Almsteig erleben: direkt, steil, schnörkellos. Der weite Kessel ist vom Element Wasser mit drei Wasserfällen und reich verzweigten Mäandern geformt und dominiert. Von der idyllisch gelegenen Almhütte leitet der Weg ganz nah an den Fußpunkt des mächtigsten der drei Wasserfälle, und empor zur Sulzenauhütte.

Tipp: Wer früh genug auf der Sulzenauhütte eintrifft, kann noch die lohnende Wanderung zum WildeWasserSchauplatz „Zehn Seen“ unternehmen. Mittels GPS (Geocache - Geräteverleih in der Hütte) kann man problemlos von See zu See wandern.



ETAPPE 2: Sulzenauhütte – Dresdner Hütte

3 Std. | 5,3 km | 531 m aufsteigend | 425 m absteigend

TOUR ALS PDF DOWNLOADEN


Pionierlandschaft, Wandern, wo erst kürzlich Gletscher war

Der Weg führt über eine von einer Schlucht durchrissene Steilstufe zur „Blauen Lacke“, einem großen Moränensee. Danach folgt der Steig dem sanft ansteigenden Talboden, vorbei an sandigen Schwemmflächen und über glatte Gletscherschliffe, immer ganz nah am tosenden Gletscherbach, der seine Wasserführung stündlich verändert.

Gletscherarena, auf Augenhöhe mit wild zerrissenen Seracs. Nach einem Steilaufschwung gewinnen wir die markante Geländekante unterhalb von Fernerstube und Sulzenauer Gletscherbruch. Von hier aus können wir alle Gletscherphänomene hautnah betrachten. Weiter – mit grandiosen Ausblicken auf den zerrissenen Sulzenauferner und das Zuckerhütl – auf das mit zahlreichen Steinmanndln bestückte Peiljoch und jenseits steil hinunter zur Dresdner Hütte.

Tipp: Von der Dresdner Hütte lässt sich der WildeWasserSchauplatz „Stubaier Hauptkamm“ bequem mit der Gletscherbahn erreichen, von wo man wieder zur Hütte zurück wandert.



ETAPPE 3: Dresdner Hütte – Regensburger Hütte

7 Std. | 12,4 km | 1.314 m aufsteigend | 1.331 m absteigend | höchster Punkt 2.880 m

TOUR ALS PDF DOWNLOADEN


Spiegelkabinett, Hoffen auf Windstille

Der Wegabschnitt führt an mehreren Bergseen vorbei. Einige Geländefalten bergen kleinere Seen und „Lacken“, die uns bis zum Egesennieder begleiten. Von hier geht es erstmal steil bergab in die Wilde Grub’n. Jenseits, die Glamergrubenbäche querend, hinan zum Zunterkopf und hinauf zum Mutterberger See (2.479 m), einem idealen Rastplatz. Der herrliche See weist mit seinen Seesaiblingen sogar einen Fischbestand auf.

Moore, Quellfluren und ein Schulbeispiel, Bergeinsamkeit programmiert
Vom Mutterberger See absteigend berührt der Steig zwei idyllische Feuchtbiotope mit Wasserflächen, Mäandern und ausgedehnten Beständen von Wollgras, weiter auf die Aussichtswarte Grawagrubennieder. Von hier lässt sich die Landschaft formende Kraft des Hochmoosferners eindrucksvoll nachvollziehen. Beim Abstieg bieten Schneereste oft eine wunderbare Gleitfläche in idealer Neigung für eine Rutschpartie – mit aller nötigen Vorsicht! Die Gletscherseen, Verlandungen und Moore an dieser Etappe erlauben einen Blick auf Naturvorgänge, die oft einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren umfassen.

Tipp: Das Hohe Moos ist ein Hochmoor mit hochspezialisierten Pflanzen auf den windigen Felsbuckeln und im nährstoffarmen Moorboden, mit dem die Gletscherabflüsse das ausgeschürfte Becken gefüllt haben.



ETAPPE 4: Regensburger Hütte – Falbeson

2 Std. | 4 km | 1.076 m absteigend

TOUR ALS PDF DOWNLOADEN


Der Kreis schließt sich


Der Abstieg beginnt mit engen Serpentinen. Auf etwa halber Höhe gibt es einen Abstecher ganz nah an die leichte Abflachung des zweistufigen Wasserfalls. Bei abnehmender Steilheit leitet der Weg hinaus zur Falbesoner Ochsenalm (1.810 m). Ab der Alm folgen wir erst dem Forstweg und verlassen diesen ein Stück nach der ersten Kehre, in zahlreichen Serpentinen steil hinunter ins Falbesoner Talbecken.



TAGESETAPPEN

Neben einer Gesamtbegehung sind mehrere Tages- oder kürzere Touren möglich, deren Ausgangspunkte an der Straße liegen und per PKW oder Bus erreichbar sind. Diese Strecken sind alpintechnisch weniger anspruchsvoll und eignen sich auch sehr gut für eine Begehung mit Kindern.

Von der Grawa Alm (1.530m) zum Grawa Wasserfall, an dessen linker Uferkante über die zwei Aussichtspunkte hinauf zur Sulzenau Alm und über den alten Almweg wieder retour – 2 Stunden.

Von der Mutterberg Alm mit der Seilbahn zur Mittelstation (2.300m), über das Peiljoch zur Gletscherarena und über Sulzenauhütte und Sulzenau Alm wieder zur Talstation. – 4,5 Stunden.

Von der Mutterberg Alm mit der Seilbahn zur Mittelstation (2.300 m), über Egesennieder zum Mutterberger See, über die Ruderhofbäche und entlang der Mutterberger Kaskade wieder zum Ausgangspunkt – 3 Stunden.



Derzeit in Planung ist die letzte Etappe des WildeWasserWegs: der „Ruetz Katarakt“. Die beeindruckende Schlucht soll durch einen Steig mit mehreren Hängebrücken erschlossen und als barrierefreier Weg angelegt werden.

Drucken    Zurück

"Wer großartige Naturerscheinungen ohne Aufwand und ohne viel Anstrengungen, wer insbesondere herrliche Wasserfälle und die ganze Pracht einer gewaltigen Eiswelt zu sehen wünscht, gehe nach Stubai!"
Josef Jakob Staffler 1842

Kontakt

Tourismusverband Stubai Tirol

Stubaitalhaus, Dorf 3
6167 Neustift im Stubaital, Österreich
T +43 (0)501881-0
F +43 (0)501881-199
info@stubai.at
www.stubai.at
Anreise

Sponsoren

Land Tirol Österreichischer Alpenverein