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WildeWasserSchauplätze

Auch abseits des WildeWasserWeges gibt es im WildeWasserPark attraktive wasserbezogene Landschaftsräume – die WildeWasserSchauplätze. Als Schauplatz eines besonderen Geschehens und als Schau-Platz zum Staunen und Verweilen.



Waldraster Quelle und Miederer Quellenweg


Bei der Wallfahrtskirche Maria Waldrast tritt rechtsdrehendes Wasser in einer starken Quellschüttung aus dem Berg. Ihm werden besondere Heilkräfte zugeordnet. Nicht weit davon befindet sich der Miederer Quellenweg, der mehrere Quellen verbindet und zu jeder eine Geschichte erzählt. Beide Ziele sind von der Bergstation der Serleslifte in Mieders bequem erreichbar.



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Mischbachwasserfall

Ist es beim Grawafall die Wucht des Wassers, fasziniert beim Mischbachfall die schiere Höhe der Felswand und der nicht enden wollende freie Fall des Wassers. Zur Aussichtsplattform und damit auf Augenhöhe mit dem Wasserfall führen zwei Wanderwege, einer vom Ortsteil Gasteig, ein zweiter vom Ortsteil Volderau jeweils in etwa 45 Minuten.





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Höllenrachen und Alpeiner Ferner

Ein höchst alpines WildeWasserErlebnis erwartet uns im hinteren Oberbergtal. Der ‚Höllenrachen’ ist eine etwa 20 Minuten taleinwärts der Franz Senn Hütte gelegene Schlucht, die der Alpeiner Bach über Jahrhunderte hindurch aus dem Felsen geschliffen hat. Versierte Klettersteiggeher können die Schlucht mit entsprechender Ausrüstung über den spektakulär angelegten, teils unterirdisch verlaufenden Klettersteig begehen. Auch Wanderer, die am normalen Weg unterwegs sind, kommen durch die atemberaubenden Einblicke in die enge Schlucht voll auf ihre Kosten.
Der Alpeiner Ferner ist der historisch bedeutendste Gletscher der Stubaier Alpen. Alte Abbildungen lassen die einstige Dimension erahnen, als seine Zunge ca. 80 m hoch war und bis wenige hundert Meter hinter den Höllenrachen reichte. Er füllte sein heute noch sichtbares Moränenbett in praller Größe aus. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann man mit systematischen Messungen und musste seit ca. 1835 ein Abschmelzen der Gletscherzunge und seit ca. 1850 eine beständige Abnahme seiner Länge feststellen.
Leichter, komfortabler Wanderweg – auch für Kinder geeignet.



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Zehn Seen

Von der Sulzenauhütte führt der Weg Richtung Nürnberger Hütte in mäßiger Steigung zum Grünausee (2.330 m), einem wunderschön gefärbten Moränensee, in dem sich der Wilde Freiger spiegelt. Von dort gelangt man weiter in das Schafgrüebl. Dieser flache Kessel weist neun weitere kleine Bergseen und „Lacken“ auf, die anhand der Karte gut zu finden sind. An jedem See gibt es einen Geocache-Point, man kann mittels GPS (Geräteverleih auf der Hütte) von See zu See wandern.



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Rundweg Dresdner Hütte

In enger Zusammenarbeit mit der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins wird im Sommer 2008 ein Rundwanderweg errichtet. Ausgehend von der Dresdner Hütte führt der Weg, vorbei an kleinen Seen, Lacken und Tümpeln, auf eine Hochfläche, die eine großartige Aussicht auf Gletscher und Gipfel ermöglicht. Hangabwärts geht es zum Gletscherbach. Hier wird die Landschaft prägende Kraft des Wassers deutlich sichtbar und vor allem auch sinnlich erlebbar. Weiter geht es nun zu der Stelle, wo der Gletscherbach mit dem Fernaubach zusammenfließt, zurück zur Dresdner Hütte.



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Gipfelplattform Top of Tyrol 3.210 m

Ein weiterer WildeWasserSchauplatz lässt sich besonders leicht erwandern und erleben: Nach der Auffahrt mit der Stubaier Gletscherbahn bis zur Bergstation Schaufeljoch erreichen Sie in 10 Minuten die eindrucksvolle Gipfelplattform am Großen Isidor. Dem Besucher bietet dieser WildeWasserSchauplatz eine atemberaubende Fernsicht über die majestätischen Gletscher. Unterhalb der Plattform erkennen Sie die Wasserscheide zwischen Stubai- und Ötztal. Schneeflocken, die links und rechts dieser Scheide fallen, fließen erst bei Innsbruck wieder zusammen. Hingegen Schneeflocken, die bei der Wasserscheide am Wilden Pfaff fallen, vereinigen sich erst wieder im Marmarameer, bei Istanbul. Von der Plattform zu Tal wandernd lassen sich Gletscherphänomene aus der Nähe bestaunen, die sonst dem Bergsteiger vorbehalten sind. Gletscherspalten entstehen durch die Fließbewegung der zähen Eismassen. Große Moränenkämme erinnern an die enorme Ausdehnung der Alpengletscher vor nicht allzu langer Zeit.



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"Wer großartige Naturerscheinungen ohne Aufwand und ohne viel Anstrengungen, wer insbesondere herrliche Wasserfälle und die ganze Pracht einer gewaltigen Eiswelt zu sehen wünscht, gehe nach Stubai!"
Josef Jakob Staffler 1842

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